Adrion will Spannung erhalten

"Die Tabelle sieht zwar gut aus, aber wir haben als einziges Team schon zweimal gegen San Marino gespielt. Die wahren Prüfungen warten jetzt auf uns", sagte Adrion nach der Partie gegen den Underdog.
Am Doppelspieltag Mitte November steht für den deutschen Nachwuchs der Lackmustest auf dem Programm: Am 11. November steht das Gastspiel in Griechenland an, vier Tage findet dann das letzte Qualifikationsspiel des Jahres in Zypern statt. Sollte die U 21 auch diese beiden Auswärtshürden überspringen, dürfte ihr der Gruppensieg dann im neuen Jahr wohl nicht mehr zu nehmen sein.
Und angesichts der bisher gezeigten Leistungen kann das Adrion-Team in vier Wochen mit viel Selbstvertrauen auf die Reise gehen. Man blicke den nächsten Spielen "optimistisch" entgegen, sagte der Mönchengladbacher Tony Jantschke. Coach Adrion ist dennoch bemüht, gerade für die kommenden Aufgaben die nötige Spannung aufzubauen.
Denn wenn etwas die U21 stoppen kann, ist es deren zuweilen auffällige Leichtfertigkeit. Die trat phasenweise zu Tage beim 3:0 gegen Bosnien am vergangenen Donnerstag. San Marino war freilich zu schwach, um derartige Schwächen offenzulegen.
Doch selbst der Gruppensieg garantiert noch keine Teilnahme an der Euro 2013 in Israel. Denn im Oktober 2012 steht dann noch eine Play-off-Runde an, für die sich die zehn Gruppensieger sowie die besten vier Gruppenzweiten qualifizieren. "Wir wissen, dass es noch ein weiter Weg bis zur EM ist", sagte Hoffenheims Angreifer Mlapa, der gegen San Marino mit drei Treffern der beste Torschütze war.
Zwar wurde der Rekordsieg (11:0 am 17. November 2009) verpasst, doch Adrion bekam Gewissheit, dass auch die nachdrängenden Spieler aus der "zweiten Reihe" über genügend Qualitäten verfügen. Denn etliche Spieler fehlten wegen Verletzungen, Dortmunds Gündogan wurde zur A-Nationalelf beordert. "Trotz der Ausfälle haben wir gezeigt, dass wir als Mannschaft harmonieren und jeder für den anderen in die Bresche springt", bekannte dann auch Mlapa.


























