Fink denkt schon an die Champions League

Forsche Aussagen vom einstigen Bayern-Profi ("Ich bin kein Mann, der im Mittelfeld rumdümpelt") hatten bereits die Vorbereitung auf die Rückrunde in Hamburg begleitet, jetzt legt Fink im kicker nach: "In der kommenden Saison muss es für uns mit dem HSV wieder darum gehen, uns für das internationale Geschäft zu qualifizieren, in zwei, drei Jahren wollen wir auch die Champions League anpeilen."
Und bei sieben Zählern Rückstand auf Rang sechs hat Fink einen Platz in Europa auch für diese Saison noch nicht abgeschrieben - trotz des immer noch lauernden Abstiegsgespensts. Allerdings habe er die Europa League "nicht ausdrücklich zum Ziel erklärt", denn: "Das wäre vermessen. Es geht darum, alles auszuschöpfen. Wenn die anderen patzen, müssen wir da sein."
"Der HSV ist ein großer Klub, ich will, dass wir eine Familie sind"
Mit einem Unentschieden gegen Dortmund zum Rückrundenstart (Sonntag, 15.30 Uhr), so hatte Fink bereits Anfang Januar kundgetan, wäre man "nicht zufrieden". Ein schnelles Erfolgserlebnis, ein echtes Zeichen soll her! "Mittelmaß kann nicht der Anspruch des HSV sein. Und es ist auch nicht mein Anspruch."
Reicht's noch für Europa? Sie entscheiden!
Genau deshalb ärgert es ihn auch, dass der Bundesliga-Dino in den vergangenen Jahren zu einer Art Durchgangsstation für zahlreiche Spieler verkam. "Genau das will ich nicht", stellt Fink klar: "Der HSV ist ein großer Klub, ich will, dass wir eine Familie sind, mit Identifikation. Wir können es uns nicht leisten, Söldner zu holen."
"Ich habe gemerkt, dass das nicht der richtige Weg ist": Was Thorsten Fink über seine Trainer-Philosophie, Frank Arnesen und das perfekte Spiel sagt, lesen Sie im aktuellen kicker vom Montag.


























