Platzverweis trotz 3:0: Stevens muss zahlen

Platzverweis trotz 3:0: Stevens muss zahlen

8000 Euro Geldstrafe für Huub Stevens: Der Schalke-Coach wurde wegen "eines unsportlichen Verhaltens" im letzten Bundesliga-Hinrundenspiel gegen Werder Bremen (5:0) vom DFB-Sportgericht belangt. Auch Rico Schmitt, Trainer von Erzgebirge Aue, muss zahlen.

8000 Euro teurer Tribünenplatz: Schalke-Coach Huub Stevens beim 5:0 gegen Werder.

© imago

Stevens war von Referee Manuel Gräfe in der 65. Minute auf die Tribüne verwiesen worden - obwohl soeben das 3:0 für seine Schalker gefallen war. Er war mit dem vierten Offiziellen Matthias Anklam aneinandergeraten. Stevens erklärte hinterher, er sei Anklam nach dessen Auffassung zu nahe gekommen. "Ich hab nur was gerufen - aber das war keine Beleidigung." Die 8000-Euro-Strafe akzeptierte er aber nun.

Die Hälfte muss Aue-Coach Schmitt berappen, weil er in der 88. Minute der Zweitliga-Partie gegen den FC Ingolstadt (19. Spieltag, 1:1) laut DFB-Angaben "aus seiner Coaching-Zone Richtung Ingolstädter Trainerbank gelaufen" war und "sich unsportlich gegenüber Gästetrainer Tomas Oral geäußert und verhalten" habe. Auch Schmitt musste damals auf die Tribüne - und akzeptierte das Urteil des Sportgerichts bereits.

 

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